Höhere Bewertungen für SaaS-Anbieter

Das zunehmende Interesse von Unternehmen, ihre Softwareanwendungen als Cloud-Services zu beziehen, führt auch zu einer ständig steigenden Zahl von Verkäufen solcher SaaS-Anbieter. Mit weltweit über 130 abgeschlossenen M&A-Transaktionen im Cloud-Umfeld wurde im letzten Quartal ein neuer Höchstwert erreicht.

Dabei führt der Druck bei traditionellen Softwareunternehmen, ihren Kunden zusätzlich ein SaaS-Angebot unterbreiten zu können, zu steigendem Kaufinteresse an SaaS-Spezialisten, die bereits über eine fertige Cloud-Lösung verfügen und sich im Markt etablieren konnten.
Durch diese Entwicklung liegen die Bewertungen der M&A-Transaktionen in diesem Umfeld deutlich höher als beim Verkauf konventioneller Softwareproduktanbieter. Die durchschnittlichen Umsatz-Transaktions-Multiples der SaaS-Provider waren in den letzten anderthalb Jahren fast doppelt so hoch. Auf den Einkaufslisten stehen aber auch die PaaS-Anbieter (Platform-as-a-Service), die insbesondere von den großen IT-Unternehmen wie Oracle, CITRIX oder lenovo übernommen werden.
Deutsche SaaS-Anbieter sollten auf die Ansprache eines interessierten Käufers möglichst gut vorbereitet sein. „Grundsätzlich ist die Verfolgung einer Strategie zum Aufbau cloud-spezifischer Assets zu empfehlen. Dazu zählen unter anderem die schnelle Skalierbarkeit, die Elastizität der Services sowie standardisierte Prozesse“, sagt Thomas Schröter, Geschäftsführer von eventurecat und selbst ehemaliger Unternehmer in der IT.

Interessierten Managern von SaaS-Unternehmen stellt eventurecat die weiteren Ergebnisse der Studie gerne kostenfrei zur Verfügung (E-Mail an: markus.barnickel@eventurecat.com).